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Rund um Italien
Ligurien
Die Küche Apuliens
Piemont
 
 
Hier bei Saclà sind wir stolz auf unseren Ursprung und die tiefe Verbundenheit mit unserer Region. Wir freuen uns daher, für die  Herkunft der Ess-wie auch Weinkultur von Asti,unserem Heimatort, zu  werben.

Aus diesem Grund ist es für uns selbstverständlich, mit Beginn  2010 die Vereinigung "Associazione Albergatori e Ristoratori della Provincia di Asti" zu unterstützen. Diese Vereinigung verbindet  Restaurants und Hotels der Region Asti miteinander.

Wir laden Sie  herzlich ein, unsere Region zu bereisen und das Essens- und  Erlebnisangebot der Restaurants und Hotels zu genießen. Hier entdecken Sie mehr..

Associazione Albergatori e Ristoratori della Provincia di Asti

 

Piemont und Asti

Piemont, die Küche - Das Piemont ist eine Region, in der Essen und Trinken sehr ernst genommen werden. Die Region ist bekannt für seine kräftigen Aromen und delikaten Kompositionen, die jedem Gericht eine fantasievolle Note verleihen.

Weißer Trüffel, der König aller piemontesischen Produkte, wird während der
Herbstmonate und im Dunkel der Nacht von einer geheimnisvollen Männergruppe,
den „Trifolau“ gesammelt. Ursprünglich von Trüffelschweinen begleitet, werden heute kleine Mischlingshunde eingesetzt. Sie durchkämmen die Waldgebiete und erschnüffeln die unterirdischen Knollen. Gourmets schwelgen zu dieser Zeit in klassischen Trüffelgerichten.

Das Novara-Gebiet bietet eine Vielzahl wundervoller Reisgerichte. Eines der bekanntesten Gerichte ist Panissa eine gesunde Mahlzeit aus Reis, Gemüse, Bohnen, Salami, Schweineleber, Schmalz und Wein, die oft an Feiertagen serviert wird.
Bekannt sind die piemontesischen Gerichte Bagna Cauda und Bollito Misto. Bagna
Cauda ist ein beliebter Dip, der häufig zu besonderen Gelegenheiten serviert wird. Es handelt sich um eine scharfe Mischung aus Knoblauch, Sardellen und Öl, die auf einer kleinen Wärmeplatte in der Tischmitte platziert wird und als scharfer Dip köstlich zu rohem Gemüse wie Paprika und Artischocken schmeckt.

Bollito Misto ist eine Auswahl gekochter Fleischstücke, die gerade so viel Fett haben, dass das Fleisch sehr zart wird. Das Gericht wird heiß serviert, dazu gibt es eine wundervolle, smaragdgrüne Sauce aus Petersilie und Sardellen, die bagnet vert (auch als grüne Sauce bekannt). Alternativ wird eine rote Sauce gereicht, ein Tomaten- und Paprika-Dip, bagnet russ genannt.

Käsevariationen mit weißen Trüffeln | Carpaccio Albese mit weißen Trüffeln

Saisonabhängige Gerichte und reichhaltige Fleischmahlzeiten von Rind, Rebhuhn, Fasan und Wild werden im Piemont gerne aufgetischt. Früher hielten sich die kleinen landwirtschaftlichen Betriebe mindestens ein Schwein. Aus diesem Umstand wurde eine Vielfalt von originellen Rezepturen entwickelt, um jeden nur denkbaren Teil zu verarbeiten.Neben der schmackhaften Küche, ist die Region berühmt für seine süßen Gaumenfreuden.

Die Kunst Schokolade herzustellen, wurde im späten 17. Jahrhundert in Turin geboren, als diese, “food of the gods” aus Amerika eintrafen. Heute sind die beliebtesten Sorten Gianduiotti, dreieckige Haselnuss-Schokolade, sowie Torta Gianduia, ein Kuchen aus Haselnüssen, Schokoladencreme, Cognac und Aprikosengelee. Die Liste der süßen Speisen ist nahezu unendlich und reicht von dem brüchigen Haselnuss-Honignougat Torrone, über Baci di dama (Küsse der Damen), runde Nussschokoladen Plätzchen, bis hin zu Amaretti und gefüllte Windbeutel. Die wahrscheinlich bekannteste piemontesische Spezialität Zabaglione wird aus den Zutaten der Landwirtschaft hergestellt – Eier, Zucker und Moscato-Wein.

Zu den Dingen, die man wirklich probieren sollte, gehören die Agnolotti. Kleine Ravioli, gefüllt mit Fleisch und Kräutern, werden mit geschmolzener Butter oder einer fleischhaltigen Sauce serviert. Auch heute noch gilt dieses Pastagericht traditionell als Festessen. Der hohe Anspruch der piemontesischen Küche wirkt sich auch auf die regionale Käse- und Weinvielfalt aus. Die DOP zertifizierten Käsesorten kommen aus verschiedenen piemontesischen Gebieten, wie Bra, Robiola di Roccaverano, Murazzano, Castelmagno, Raschera, Bättelmatt.

Als weitere gastronomische Spezialität der Region gelten die hervorragenden DOC und DOCG zertifizierten Weine aus dem Piemont. Zu den bekanntesten gehören der Barolo mit seinem geschmeidigen, samtigen Aroma, der Barbaresco und der weltbekannte spritzige Asti Spumante.

Die Küche des Piemont hat einen überlegenen Platz in der Gastronomie. Ganz gleich, ob wilde Pilze oder Trüffel, reichhaltiges Fleisch oder Forelle aus den Bergflüssen, feinster Käse oder die populäre Polenta, die Speisen dieser Region sind ein Erlebnis.

Agnolotti

Saclà und Asti

Saclà, der Italienspezialist für Pesto, Pastasaucen, Oliven und Antipasti, wurde 1939 in Asti gegründet, einer piemontesischen Stadt aus dem Mittelalter. Bis heute ist das Unternehmen der Region sehr verbunden. Die Produkte werden nach authentischen italienischen Rezepten aus mediterranen Gemüsen und Kräutern hergestellt. Der September ist der Höhepunkt der Gourmet-Saison im Piemont, und Asti feiert diesen Monat mit seinen Festivals.

Das „Festival delle Sagre“ findet jedes Jahr am zweiten September Wochenende in Asti statt, es ist ein herausragendes Beispiel für die hervorragende regionale italienische Küche. Die Stadt wird von der ländlichen Bevölkerung „eingenommen“ und der zentrale Platz der Stadt, der Campo del Palio, verwandelt sich in das größte open-air Restaurant der Welt, denn die Vertreter der umliegenden Gemeinden bereiten ihre eigenen Spezialitäten zu, die jeder an den Ständen probieren kann.

Am folgenden Morgen findet eine folkloristische Parade statt. Die Menschen der Region schmücken sich mit traditionellen Kostümen. Pferdegespanne und alte Traktoren ziehen die selbst gebauten Paradewagen in einer Prozession durch die Straßen, wobei jeder Wagen ein anderes Motto aus dem traditionellen Landleben darstellt. Die Stände und Wagen der teilnehmenden Gemeinden des Festivals werden von einer Jury beurteilt.

Piemonte

Schon am dritten Sonntag im September wird ein weiteres Fest veranstaltet: der „Palio“. Dieses traditionelle Pferderennen findet seit 1275 statt, als die Bewohner Astis den Palio um die Mauern der damals verfeindeten Stadt Alba austrugen. Der Tag beginnt mit einer historischen Prozession mit über 1200 Teilnehmern in mittelalterlichen Kostümen, angeführt von den Siegern des Rennens des Vorjahrs. Das Rennen selbst findet auf der Piazza Alfieri statt, wobei die teilnehmenden Pferde, die einzelnen „rione“ (Nachbarschaften) repräsentieren, ohne Sattel um die Piazza geritten werden. Es folgen weitere prunkvolle Veranstaltungen mit anschließender Preisverleihung des Palio. Gefeiert wird dann die ganze Nacht.

Der „Douja d`Or“ ist eine nationale Ausstellungs-Veranstaltung zu ausgewählten Weinen.
Sie wurde 1967 erstmals ins Leben gerufen und findet jährlich in der zweiten und dritten Woche im September statt. Während dieser zehntägigen Ausstellung können die Besucher die prämierten Weine, die für den Douja d`Or Wettbewerb ausgewählt wurden, verkosten und viel über die Weine lernen. Die Begegnung mit den Weinherstellern, Seminare, Kunstausstellungen und Konzerte und die Verkostung feinster Menues, zubereitet von Chefköchen, runden das sinnliche Erlebnis ab.

Der Douja d`Or steht unter der Schirmherrschaft des Präsidenten der Republik Italien. Damit wird seine Bedeutung für die regionale Wirtschaft, die Entwicklung der Region und seine lokalen Weine unterstrichen.

 
 
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