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L’Antica Locanda
Noci (Bari)
Via Santo Spirito, 49
Tel 0039 080 4972460
Ungefähre Kosten pro Person:
30 € ohne Getränke
Geschlossen:
Sonntag Abend und Dienstag
Das Restaurant liegt in den Hügeln zwischen Bari und Taranto, in den so genannten Murge. Dieses familiengeführte Restaurant wird jedem geschmacklichen Wunsch entsprechen. Hier wird das Beste aus der lokalen Küche des Lampascioni geboten, wie wilde Zwiebeln, Orrecchiette alle cime di rapa, gegrilltes Lamm mit Artischocken und einer erlesenen Käseauswahl. |
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Il poeta contadino
Alberobello (Bari)
Via Indipendenza, 21
Tel 0039 080 4321917
Ungefähre Kosten pro Person:
65 € ohne Getränke
Geschlossen:
Montag
Das ist wahre Küchen-Poesie. Geboten wird ein raffiniertes Menü, das lokale Rezepturen in eine Kunstform transferiert. |
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| Haben Sie Lust, die wilde Seite Apuliens zu erleben und frisch gefangene Seeigel zu probieren? Dann besuchen Sie von Mai bis Juni die Bars in Porto Badisco, nahe Otranto, und sie tauchen ein in das ursprüngliche Süditalien. |
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Die süditalienische Küche Apuliens gilt als herausragendes Beispiel für eine moderne mediterrane Ernährung. Sie ist einfach und traditionell und nutzt den landwirtschaftlichen Reichtum der Region sowie die Erzeugnisse der Adria und des Ionischen Meeres. Zu den wesentlichen Elementen zählen Pasta, Käse, Tomaten, Lammfleisch, kalt gepresstes Olivenöl extra vergine und eine grosse Auswahl an Gemüsen, Meeresfrüchten und Schalentieren.
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In Süditalien gehört es dazu, einen Aperitivo zu servieren, der die Geschmacksnerven anregt und den Magen „öffnet“. Schwarze und grüne Oliven finden grossen Anklang sowie Crostini, das sind geröstete Brotscheiben, die mit Pasten aus verschiedenen Gemüsen wie Artischocken, Spargel, Oliven, Pilzen oder Auberginen bestrichen und mit Olivenöl beträufelt werden.
Gemüse ist auch bei den Antipasti-Gerichten wichtig, ebenso Meeresfrüchte. Da gibt es sonnengetrocknete Tomaten und Paprikaschoten, gegrillte Artischockenherzen und Auberginen, lampascioni (eine Art wilde Zwiebel, die es nur in Apulien gibt), Salate aus Meeresfrüchten und verschiedenste Schalentiere, alle mit Olivenöl angerichtet.
Wie im übrigen Italien ist Pasta die grosse Leidenschaft. Eine Spezialität der Region sind orecchiette („Öhrchen“), die ihren Namen von ihrer ohr-ähnlichen, nach innen gewölbten Form erhalten haben. Das berühmteste apulische Gericht ist wohl Orecchiette alle cime di rapa (Orecchiette mit Rübenspitzen; heute treten allerdings immer häufiger Broccoli an die Stelle der traditionell verwendeten Rüben). Die Pasta und die Rüben bzw. Broccoli werden mit einer Mischung aus Olivenöl extra vergine, Sardellen, Knoblauch und Peperoncino (Chili) angerichtet. Sie werden scharf serviert und sind fast überall in der Region zu finden.
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Um die traditionelle, fleischbasierte Küche Apuliens zu probieren, besucht man am besten eine typische Rosticceria. Normalerweise liegt eine Rosticceria im Keller unter einer Metzgerei. Sie hat eine niedrige, gewölbte Decke mit einer zentralen Feuerstelle. Folglich ist die Luft rauchgeschwängert. Hier wird das restliche Fleisch des Tages, häufig Innereien, von Pferd, Ziege oder Schaf gegrillt.
Lammfleisch ist in Apulien besonders beliebt. Das geht auf die Zeit zurück, als halbnomadische Hirten ihre Schafherden durch ganz Süditalien trieben. Während heute die meisten davon verschwunden sind, setzen hier die Hirten diese Tradition fort. Daher sind Lamm, Hammel und Ziege in der Küche Apuliens so wichtig. |
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